Heute ist Österreich ein kleiner Bundesstaat. Eine Zeitlang war es eines der mächtigsten Reiche Europas. Obwohl sein Einfluss zurückgegangen ist, hat die geografische Lage an der Schnittstelle zwischen West- und Osteuropa seine Bedeutung für das politische und wirtschaftliche Leben des Kontinents erhöht. Die Schönheit der Natur, die kosmopolitische Atmosphäre, die wunderschön eingerichteten Ferienhäuser für die Urlauber, die Sehenswürdigkeiten und die Kulturlandschaft der Städte machen Österreich zu einem attraktiven und beliebten Zentrum des Tourismus. Österreich ist ein Alpen- und Binnenland und grenzt im Westen an die Schweiz und Liechtenstein, im Nordwesten an Deutschland, im Norden und Nordosten an die Tschechische Republik und die Slowakei. Im Osten ist es benachbart an Ungarn, im Südosten Slowenien und im Süden Italien. Neben den großen Bergen haben die zahlreichen Seen in Österreich eine wichtige und große Bedeutung für den Sommertourismus. Die unterschiedlichen Höhenlagen bedingen auch unterschiedliche Witterungslagen. Die südlichen und westlichen Gebirgsgegenden haben alpines Klima, mit häufigen über das Jahr verteilte Niederschlägen und Sommergewittern. Im Nordwesten herrscht ein trockenes und mehr kontinentales Klima. Die Sommer sind in der Regel warm und feucht, die Winter dagegen sind kalt mit Temperaturen oft um 0°C. in den entlegeneren Alpentälern bleibt der Schnee bis weit in das Frühjahr hinein liegen und die höheren Bergregionen sind zu allen Jahreszeiten schneebedeckt. Jährlich gibt es das besondere Blumenfest. Da schmücken die österreichischen Bauern ihr Vieh mit Gebinden aus Alpenblumen, um zu feiern, dass es im Sommer nicht in den Bergen verunglückt ist. Neben dem Tourismus sind die kleinen Milch- und Viehwirtschaften Haupteinnahmequellen in den Alpenregionen.